Japan: Der Anteil erneuerbarer Energien wird bis 2030 auf 36 bis 38 % steigen!

Nov 03, 2021

Das japanische Kabinett hat dem nationalen Ziel zugestimmt, den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien am Strommix bis 2030 auf 36 bis 38 % zu steigern.

Der Beratende Ausschuss für natürliche Ressourcen und Energie der japanischen Regierung begann seine Beratungen im Oktober 2020. Am Freitag hat das Kabinett die sechste Ausgabe des Energiestrategieplans offiziell genehmigt.
Kerninhalt dieses Plans ist es, einen Weg zur Erreichung der CO2-Neutralität (im Einklang mit den politischen Zielen der Regierung) bis 2050 festzulegen und eine stabile Energieversorgung zu möglichst geringen Kosten sicherzustellen. Der Energiestrategieplan wird regelmäßig formuliert und 2014 bzw. 2018 in der vierten und fünften Auflage veröffentlicht.

Im japanischen Fiskaljahr 2019 (JFY2019) stammen rund 18 % des japanischen Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Der Schwerpunkt zur Steigerung dieses Anteils liegt in den Bereichen Solarenergie, Onshore-Windkraft und Offshore-Windkraft. Das zuvor festgelegte Ziel erhöht den Anteil erneuerbarer Energien im Stromgefüge auf 22%-24%.
Laut offiziellen Statistiken des Non-Profit Renewable Energy Research Institute of Japan werden bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020 48 GW Solar-Photovoltaik-Projekte über 10 kW in Betrieb sein und 19 GW Projekte in Entwicklung sein. Es sind 7,7 GW Photovoltaikanlagen unter 10 kW in Betrieb und 0,2 GW Projekte in der Entwicklung.


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